Hochschwabdirndl


Das Festhalten am Überlieferten, so auch an traditionellen Trachten, ist wichtig und gut. Andererseits fordert uns auch die Jetztzeit heraus - Veränderungen sind erwünscht. So haben sich die Familie Ziegler und einige Schneiderinnen der Gegend rund um den Hochschwab im Jahre 2003 dazu entschlossen, ein "altes Dirndl" wieder neu aufleben zu lassen.

Beim Durchstöbern der Ortschroniken unserer umliegenden Ortschaften (St. Ilgen, Thörl, Aflenz, Aflenz Land, Turnau, St. Lorenzen, Mariazell usw.) sowie in den Almbüchern und auf alten Bildern aus Tragöß und dem Lamingtal sieht man sehr häufig die doppelreihigen Leibl und die 5-teiligen Rücken, die auch Grundlage des HOCHSCHWABDIRNDLS sind. Ein Dirndl also, das schon weit über 150 Jahre bei uns getragen wird, ja sogar bis in die Zeit des Erzherzog Johanns (*20.01.1782 Florenz + 10.05.1859 Graz) zurückgeht, was einige Bilder aus dieser Zeit bezeugen. Laut "Steirischem Trachtenbuch" von Mautner und Geramb findet man diese Art von Dirndl in der ganzen Steiermark. Die Familie Ziegler ist sogar noch im Besitz einiger dieser alten Dirndl und Schnürmieder.

Unser Hochschwabdirndl wird nach diesen überlieferten Bildern und Vorlagen gefertigt, wobei die traditionellen Schnitte verwendet werden. Die gewünschten Stoffe kann sich jede Kundin nach ihrem persönlichen Geschmack im Geschäft aussuchen und geschmackvoll zusammenstellen. Wir beraten Sie dabei sehr gerne.

Die Farbenvielfalt der Quellen und Bergseen, der Wiesen und Wälder und der Latschenzungen, die je nach Licht und Jahreszeit scheinen, waren die Inspirationsquellen des blau – grünen Dirndls. Eine Besonderheit des zweireihigen Dirndls sind die Knöpfe. Früher aus Steinnuss oder Perlmutt, wird heute ein, in Zinn eingefasster Stein vom Hochschwab verwendet, der in liebevoller Handarbeit hergestellt wird.

Die Alltagstracht:

Die Hochschwab Alltagstracht aus den Waschstoffen Baumwolle und Leinen mit 14, in Zinn gefasste Steinknöpfen, die das Türlleibl zieren, hat im Rückenteil 2 Rundnähte und einen V-Ausschnitt.

Die Sonntagstracht:

Der graue Kittel der Sonntagstracht ist aus Wollstoff und hat eine Blende am Saum, das sogenannte Kittelblech. Der Leib ist ebenfalls aus Wollstoff und wie beim Alltagsdirndl finden sich auch in der Sonntagstracht 14, in Zinn gefasste Steinknöpfe am Türlleibl. Das Dirndl hat im Rückenteil 2 Rundnähte und einen V-Ausschnitt.

Die Festtagstracht:

Leibl, Kittel und Schürze sind aus edler Seide. Das silberne Soutacheband am runden Hals- und Rückenausschnitt dient zur Verschnürung des Türlleibls, das mit 14 zarten Silberknöpfen geschlossen wird.

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